Übliche Beschwerden bei Benigner Prostata-Hyperplasie (BPH) sind:
- Häufiges Urinieren, besonders nachts
- Schwacher oder unterbrochener Harnstrahl
- Häufiger, plötzlicher Harndrang
- Empfindung, dass die Blase nach dem Wasserlassen nicht leer ist
- Schwierigkeiten, die Blasenentleerung zu beginnen oder zu stoppen
- Schmerzen oder ein Brennen beim Wasserlassen
Kann in den ersten Phasen diese gutartige Gewebewucherung zumeist noch mit Medikamenten verlangsamt werden, so ist ein minimalinvasiver Eingriff im höheren Alter oft unvermeidbar.
Traditionell wurde bei der chirurgischen Behandlung von BPH auf die sogenannte transurethrale Resektion der Prostata (TURP) zurückgegriffen. Dabei wird mittels einer Elektroschlinge überschüssiges Gewebe aus dem Organ herausgeschnitten. Die dadurch auftretenden Blutungen in dem stark kapillarisierten Gewebe lassen sich durch ein Umschalten der Elektroschlinge auf eine andere Stromfrequenz zur Koagulation reduzieren. Häufige Folgebeschwerden wie beispielsweise intra- oder postoperative Blutungen, Schwellungen, und eine sehr lange Einlernzeit des behandelnden Arztes sind bei diesem Eingriff zu akzeptierende Umstände.



